Landes-AfD will leichteren Zugang zu Schusswaffen

Zeitungsartikel vom 19.04.2016 (Volksstimme Staßfurt)
Zeitungsartikel vom 19.04.2016 (Volksstimme Staßfurt)

Sachsen-Anhalts AfD möchte erreichen, dass mehr Menschen eine scharfe Schusswaffe mit sich führen dürfen. Schreckschusswaffen will sie gleich völlig freigeben. Diese politische Forderung will der Landesvorstand im Parteiprogramm unterbringen.

Während die Jägerschaft und die Schützenvereine ein viel zu strenges Waffenrecht beklagen, will die Landes-AfD einen leichteren Zugang zu Schusswaffen für die Bürger gewährleisten. Wortwörtlich „Die Bürger sind schon jetzt komplett wehrlos gemacht.“ Weiter wird argumentiert „Ein liberales Waffenrecht dagegen, stärkt die Möglichkeiten gesetzestreuer Bürger, sich gegen Unrecht zur Wehr zu setzten.“ Was sind das bloß für Zustände? Einmal wird von dieser Partei gefordert auf Flüchtlinge zu schießen, das andere Mal wird propagiert das sich gesetzestreue Bürger mit der Schusswaffe gegen Unrecht zur Wehr setzten können. Unglaubliche Zustände.

In dieser Partei heißt es „Vorsicht hier wird scharf geschossen“. Nicht lange diskutieren, sondern sofort handeln und zwar mit der Schusswaffe. Vor allem soll das Pförtner, Wachschützer und bedrohten Politikern zugestanden werden. Alles Populismus. Entscheidend ist doch das die Polizei und die Sicherheitskräfte im Land gestärkt werden und zwar nicht irgendwann, sondern sofort. Ich plädiere auch hier dafür sachlich und gesetzestreu zu argumentieren und zu handeln. Wo kämen wir denn bloß hin, wenn man mit Schusswaffen so umgehen würde?

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