Meine Einstellung zur Feuerwehr und den Straßenausbaugebühren

Ich wurde nach meiner Einstellung zur Feuerwehr und den Straßenausbaugebühren gefragt. Ich habe ausführlich geantwortet und poste dies nun mal für alle, da ich denke, dass diese beiden Themen viele interessieren wird.

Ohne langes Palaver, hier meine Antworten.
Wie wir wissen, ist die Feuerwehrorganisation eine Pflichtaufgabe der jeweiligen Kommune und zugleich eines der wichtigsten Ehrenämter in der Kommune. Der Leitspruch „helfen in Not ist unser Gebot“ hinterlegt sehr eindrucksvoll diese älteste kommunale Selbsthilfeeinrichtung in unserem Land. Eine Tradition, welche weit in die Geschichte, in das Deutsche Kaiserreich zurück reicht.
Ich stehe fest zur Feuerwehr, da die Feuerwehr besonders meine Jugend mitgeprägt hat. Verbesserungswürdig sehe ich wie in allen Bereichen auch hier die Kommunikation zwischen der Verwaltung und der jeweiligen Feuerwehren.
Gemeint ist der jetzige und vor allem der zukünftige oberste Dienstherr der Wehren, der Oberbürgermeister.
Nicht lange hin und her schreiben, ein Anruf und die Sache muss angepackt werden, in etwas wie bei euren Einsätzen.
Was die Fusion betrifft, ist zu bemerken, dass vor allem der Seite der Förderstedter Feuerwehr einiges aufgeflogen ist.
Hier sind von heute auf morgen „überzeugte“ Feuerwehrkameraden zu ex Kameraden geworden. Ein Schelm wer Böses denkt, dass der Bauhof in Förderstedt zur gleichen Zeit nicht mehr existent war.
Die Fusion ist nicht mehr zurück zu drehen, da sind die Würfel gefallen. Am vergangenen Dienstag haben wir in Brumby den Bebauungsplan Nr.53/13 „Feuerwehrdepot Üllnitz“ beschlossen.
Anmerken möchte ich, dass nach den jetzigen amtlichen Zahlen, die FFW Förderstedt während der Woche allein nicht einsatzfähig wäre.
Meine ganz persönliche Ansicht sieht wie folgt aus: Ich möchte in dem alten Saft gar nicht viel herumrühren, der Blick muss und soll nach vorne gerichtet sein, es ist wie mit der verpassten Gelegenheit und dem abgeschossenen Pfeil, beide sind unwiderruflich auf den Weg gebracht oder auch nicht.
Für uns alle muss lauten „Grenzen überwinden, besser kommunizieren, zusammen das Ziel erreichen und erkennen, dass wir nur gemeinsam stark sind“. Ich setze auf mehr miteinander und weniger übereinander reden.

Am 19.02. dieses Jahres, stand die erste Fortschreibung der Risikoanalyse der Stadt SFT zur Abstimmung, welche einstimmig verabschiedet worden ist.

Zum Schluss kommen wir zum Straßenausbau.
Die wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge, welche Bürgermeister Messerschmidt in Förderstedt eingeführt hat, machen nur Sinn, wenn die Aktion nicht über 10 Jahre andauert.
Meines Wissens wurde diese Aktion 2005 beendet.
Natürlich weiß ich, in welche Probleme Menschen geraten können, wenn Sie auf einmal diesen Bescheid im Briefkasten finden, mit dem Zusatz zu zahlen bis Datum XY.
Die Bezahlung der Kosten in Form der Solidargemeinschaft wie in Förderstedt ist da natürlich besser. Probleme kommen auf, wenn die ersten Straßen gemacht sind und die letzten dann 15 Jahre später. Grundsätzlich bin ich dafür die Kosten auf mehrere starke Schultern zu verteilen.
Da ich nicht alternativlos denke wie manch andere Politiker in diesem Land und der Meinung bin, dass es bestimmt noch andere Systeme geben wird, muss das Thema im großen Kreis und Öffentlich debattiert werden um die Ideen der Menschen zu erfahren, welche dann auf Machbarkeit geprüft werden müssen, dann abgestimmt und umgesetzt werden können. Positiv denken! Nicht fragen was nicht geht, sondern was gehen kann!

Man sieht, dass der zukünftige Oberbürgermeister weder arbeitsscheu noch konfliktscheu sein darf. Es gibt so viele Dinge zu regeln und zu besprechen und das nicht über den Briefverkehr, sondern in der lockeren Runde und mit Abstimmungen, gerne online über die neu erfundene Seite der Stadt Staßfurt, mittels TED oder was auch immer die Informatiker hergeben.
Ich will wissen was ihr wollt und dann packen wir es an! Wenn etwas gar nicht geht, dann sage ich das auch! Ein HÄTTE * DÜRFTE * KÖNNTE * SOLLTE werdet ihr nicht von mir erleben!
Ich möchte alte, traditionelle Werte, welche unser Land groß gemacht haben mit neuen innovativen Ideen und Konzepten und echter gelebter Demokratie verbinden.

Beste Grüße
Johann

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